Meine Positionen
Ich stehe für klare Inhalte und Werte - ich möchte beides hier als "Meine Positionen" zum Ausdruck bringen.
Moin!
Aber beginnen wir von vorne.
Kinder brauchen von Beginn an Sicherheit, Zuwendung und verlässliche Rahmenbedingungen. Familien müssen selbst entscheiden können, wann sie Betreuung in Anspruch nehmen – die Gemeinde hat die Aufgabe, diese verlässlich und bedarfsgerecht anzubieten. Bildung darf nicht am Kindergarten enden: Verlässliche Ganztagsangebote in der Grundschule sollen Förderung, Bewegung und soziale Entwicklung ermöglichen. Jugendliche brauchen Räume, Angebote und echte Mitbestimmung, um Verantwortung zu übernehmen und ihren Platz zu finden. In der Lebensmitte geht es darum, dass alles funktioniert - Familie, Beruf und der Alltag. Dafür braucht es kurze Wege, gute Infrastruktur, bezahlbaren Wohnraum und eine Verwaltung, die bürgernah, digital und verlässlich arbeitet. Im Alter zählen Selbstbestimmung, Würde und Teilhabe umso mehr. Die Bürger sollen möglichst lange in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können – unterstützt durch barrierefreies Wohnen, gute Nahversorgung, erreichbare medizinische Betreuung und soziale Netzwerke.
Über alle Lebensphasen hinweg ist Gemeinschaft entscheidend. Vereine, Ehrenamt und Nachbarschaft tragen das Zusammenleben und verdienen Unterstützung, Vernetzung und Anerkennung. Alle Ortsteile sind gleich wichtig – ihre Entwicklung, Vernetzung und gemeinsame Identität müssen gestärkt werden.
Die Verwaltung hat eine klare Rolle: Sie ist für die Menschen da. Sie muss sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren und diese effizient, verlässlich und bürgernah erfüllen. Interkommunale Zusammenarbeit hilft, die eigene Handlungsfähigkeit zu sichern. Mein Ziel ist ein Wennigsen, das in jeder Lebensphase funktioniert: verlässlich, lebenswert und gemeinschaftlich. Ein Ort, an dem Menschen gerne leben – vom Anfang bis ins hohe Alter.
Ein guter Start ins Leben
Am Anfang stehen die Kleinsten. Als Vater weiß ich, wie bedeutend diese Phase ist. Kinder brauchen Geborgenheit, Versorgung, Sicherheit und eine intakte Umwelt. Es ist auch Aufgabe der Gemeinde, dafür die richtigen Rahmenbedin-gungen zu schaffen. Dazu gehört eine verlässliche Kinderbetreuung – mit flexiblen Lösungen, die auch auf personelle Engpässe reagieren kann. Gleichzeitig braucht es eine vorausschauende Planung - auch für Ausnahmesituationen.
Aber gute Betreuung allein reicht nicht aus, es braucht auch eine verlässliche medizinische Versorgung. Genau hier liegt aktuell eine der größten Herausforderungen für Wennigsen. Mein Ziel ist die Schaffung eines Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) für unsere Gemeinde. Das soll nicht nur die hausärztliche Versorgung stärken, sondern möglichst auch eine kinderärztliche Versorgung vor Ort sicherstellen. Ein MVZ bietet auch die Chance, weitere Fachrichtungen unter einem Dach zu vereinen und so Wege zu verkürzen sowie die Versorgung insgesamt stabiler und attraktiver zu gestalten.
Die Gemeinde muss hier eine aktive Rolle einnehmen, Gespräche initiieren und mit möglichen Trägern konkrete Lösungen entwickeln. Denn ein guter Start ins Leben bedeutet nicht nur Betreuung, sondern auch die Gewissheit: Im entscheidenden Moment ist Hilfe vor Ort.
Grundsatz: Medizinische Versorgung vor Ort ausbauen.
Ziel: Gründung eines Medizinischen Versorgungszentrums.


Wohnen und Leben
in jeder Lebensphase
Wennigsen soll ein Ort sein, an dem man nicht wegziehen muss, weil sich die Lebensumstände ändern. Dafür braucht es Wohnraum, der bezahlbar und passend ist – für Familien, Alleinstehende und ältere Menschen gleichermaßen. Entscheidend ist eine kluge Entwicklung: Neubau dort, wo es sinnvoll ist, und gleichzeitig Nachverdichtung im Bestand – weniger Versiegelung.
Bezahlbarer Wohnraum ist dabei eine der größten Herausforderungen. Ziel ist ein aktives Wohnraummanagement, das Entwicklungen früh erkennt und gezielt steuert.
„Wennigser sollen Wennigser bleiben können“ heißt konkret: Wohnungen schaffen, die sich an veränderte Lebensphasen anpassen. Familien brauchen mehr Raum, ältere Menschen benötigen oft weniger Platz – hier müssen Übergänge ermöglicht werden.
Mit dem Älterwerden rückt ein weiterer Aspekt in den Mittelpunkt: das Leben in Würde und Selbstbestimmung. Dafür braucht es barrierefreie Angebote, eine funktionierende Nahversorgung, erreichbare medizinische Betreuung und soziale Netzwerke gegen Einsamkeit. Auch die Versorgung im Alltag muss mitgedacht werden. Am Ende geht es darum, Wennigsen so zu gestalten, dass unsere Bürger hier bleiben können – weil sie es wollen und weil der Rahmen dafür gegeben ist.
Grundsatz: Wennigser sollen Wennigser bleiben können.
Ziel: Ein Leben in Würde und Selbstbestimmung.
Verwaltung, die
funktioniert
Die Verwaltung ist Dienstleister – kein Selbstzweck.
Ziel ist eine Verwaltung, die Probleme löst, nicht verwaltet.
Worauf es ankommt:
- bessere Erreichbarkeit
- klare Zuständigkeiten
- schnellere Entscheidungen
- verbindliche Zeitpläne
- verlässliche Rückmeldungen
Was sich konkret ändern soll: einfache Zugänge: Schnellschalter, Automaten für Ausweis-Abholung; Bürgersprechstunden in allen Ortsteilen; Online-Anträge, Terminbuchung, Bezahlung (WERO/PayPal), klare Website; Vertretungsregelun-gen, bessere interne Organisation; Eingangsbereich verbessern, Bürgerbüro neu denken; neue Trauorte finden
Grundsatz: Kommunikation
- früh informieren: vor Planungen beginnen
- sichtbar bleiben: klare Hinweise während der Umsetzung
Ziel: Eine Verwaltung, die erreichbar ist, zuhört und verlässlich handelt – einfach, verständlich und nah an den Menschen.


Wirtschaft und Finanzen –
Grundlage für Handlungsspielraum
Eine starke Gemeinde braucht eine starke Wirtschaft. Ziel muss es sein, lokale Unternehmen zu stärken, gleichzeitig neue Gewerbeflächen mit Augenmaß zu entwickeln und die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Wirtschaft zu verbessern.
Klare finanzielle Leitlinien: realistisch planen, Prioritäten setzen und gezielt investieren. Haushaltsstabilität bedeutet, Ausgaben kritisch zu prüfen und konsequent ihren Nutzen zu hinterfragen – auch bei Förderprogrammen, freiwilligen Leistungen und im Personalbereich. Gleichzeitig müssen Einnahmen aktiv gestärkt werden.
Wirtschaftsförderung wird dabei zum zentralen Hebel
- aktive Unterstützung bestehender Betriebe
- gezielte Ansiedlung neuer Unternehmen
- Entwicklung neuer Gewerbe- und Mischflächen
- Nutzung vorhandener Potenziale (z. B. Leerstände)
Neue Ansätze sollen mitgedacht werden – etwa Co-Working in Verbindung mit Kinderbetreuung oder die Nutzung öffentlicher Räume.
Grundsatz: Nicht zu investieren spart kein Geld – es verlagert Probleme in die Zukunft.
Ziel: Eine wirtschaftlich stabile Gemeinde, die aktiv gestaltet, statt nur zu reagieren.
Sicherheit und Krisen-
fähigkeit – vorbereitet sein
Ein funktionierendes Wennigsen heißt auch: handlungsfähig im Ernstfall. Sicherheit und Krisenfestigkeit sind Grundlagen für Vertrauen – in allen Lebensphasen.
Worauf es ankommt:
Wir brauchen gut ausgestattete Feuerwehren, funktionierende Krisenstrukturen (Resilienz) und klare Abläufe im Ernstfall.
Die Feuerwehren sind das Rückgrat der Gefahrenabwehr. Ihre Ausstattung muss gezielt weiterentwickelt werden – auf Basis des Bedarfsplans, mit klarem Blick auf tatsächliche Anforderungen. Dazu gehört auch, Standorte und räumliche Situationen zu verbessern und Spezialisierungen zu stärken z. B. wie die Ortsfeuerwehr Argestorf zur Tierrettung: Gleichzeitig nehmen neue Herausforderungen zu. Hochwasserereignisse, Starkregen und Waldbrandgefahr erfordern ein abgestimmtes Maßnahmenpaket:
Schulung und Vorbereitung sowie klare Zuständigkeiten im Einsatzfall. Strukturen müssen funktionieren, bevor es ernst wird. Deshalb braucht es:
- überprüfte und klare Entscheidungswege
- einen einsatzfähigen Krisenstab
- aktuelle Technik und Notfallausstattung
- einen konkreten Maßnahmenplan für den Ernstfall
Kommunikation ist dabei entscheidend. Informationen müssen schnell, klar und zuverlässig bei den Einsatzkräften und den Menschen ankommen – auch über moderne Kanäle.
Grundsatz: Sicherheit beginnt vor der Krise.
Ziel: Den Plan haben und alle mitnehmen.


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